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  Karl Pleininger
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 Unterkühlung bzw. Überhitzung: 
 Auch Wetter beeinflußt die Gesundheit unserer Hunde: 
 Ob es heiß oder kalt, windig oder stürmisch ist, das Wetter kann eine Gefahr für die Gesundheit 
 unserer Hunde sein. Die Umwelteinflüsse sind oft Hauptverursacher von med. Notfällen, die z.B. bei 
 Rennen und auch auf Shows passieren. Entweder passiert es während des Transportes, oder in der 
 Zeit, in der der Hund auf seinen Start bei Rennen/"Auftritt" im Ring wartet, das Wetter ist die 
 offensichtlichste Beeinflussung für unsere Hunde. Wind, Sonne und Luftfeuchtigkeit sind Risikofaktoren,
 die für Überhitzung oder Unterkühlung verantwortlich sind. Überhitzung passiert meist an heißen, 
 feuchten, sonnigen Tag, mit wenig oder gar keinem Wind. Größere Hunde, Hunde mit mehr Fell und 
 schwer gebaute Hunde sind für Überhitzungen anfälliger. Normalerweise kühlt sich der Hund ab, indem
 er vermehrt hechelt. Dieser Prozeß schließt aus dem Körper das Übermaß an Hitze durch die warme 
 Feuchtigkeit im Atem aus. Beim Hecheln löst sich die Feuchtigkeit aus dem Körper, hält den 
 Wasserhaushalt des Hundes aufrecht, und verhindert ein Austrocknen oder eine Überhitzung.            
 Eine andere Möglichkeit, eine Überhitzung des Hundes zu verhindern ist, zu vermeiden daß der Hund 
 längere Zeit direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist. Nach einer möglichen Überhitzung können 
 Hunde mit feuchten Tüchern abgekühlt werden. Zeichen von Überhitzung sind Schwäche, Zusammen-
 brüche, schlechte Durchblutung des Zahnfleisches, Lethargie und schwache Reaktionsfähigkeit. 
 Wenn der Hund seine normale Körpertemperatur (38 Grad) wesentlich übersteigt, muß dringend 
 gehandelt werden, der Hund muß abgekühlt werden. In allen Fällen muß die Abkühlung sanft erfolgen. 
 Der erste Gedanke mag sein, den Hund in ein Eisbad zu stellen, aber diese Art von rapider Abkühlung           
 kann Auslöser für z.B. einen Schlaganfall sein. Langsam wird der Körper mit kühlem Wasser abgekühlt,
 die Pfoten können mit Alkohollösungen gekühlt werden. Wenn man sich auf eventuell auftretende 
 Probleme bei starker Hitze schon vor dem gemeinsamen Unternehmen mit dem Hund vorbereitet,         
 erspart man sich manch unangenehme Situation. Hunde-Besitzer sollten rasch ein Thermometer, 
 Eispackungen, extra Tücher und Alkohollösungen bei der Hand haben. Ein Hund mit Fieber sollte auf 
 schnellstmöglichstem Weg zum Tierarzt gebracht werden. Unterkühlung oder zu niedrige 
 Körpertemperatur beim Hund ist ein nicht so häufig auftretendes Problem - trotzdem ernst zu nehmen. 
 Kleine Hunde und Hunde mit dünnem Haarkleid sind anfälliger. Luftfeuchtigkeit, Nässe, Wind und 
 Schatten können das Sinken der Körpertemperatur beschleunigen. Feuchtigkeit entzieht dem Körper 
 die Wärme, gleichwie eine Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit und Regen. Ein starker, frischer    
 Wind vermindert die Körpertemperatur auch an trockenen Tagen. Wenn die Körpertemperatur unter 
 das normale Maß sinkt, muß Wärme zugeführt werden. Der erste Schritt ist, sich zu vergewissern, 
 daß der Hund trocken ist und daß er sich außerhalb von Wind und Zugluft befindet. Nasse Hunde     
 müssen schnell getrocknet werden. Der Hund braucht eine wärmende Umgebung/Behausung.          
 Heiße Packungen sollen niemals direkt auf den Hund plaziert werden. Dies kann zu Hautverbrennungen 
 führen. Der Hund kann in Decken eingewickelt werden, frottiert werden, und Wärmequellen können über
 den Decken dieWärme an den Hund abgeben. Bei unterkühlten Hunden färbt sich das Zahnfleisch
 bläulich, der Hund reagiert nicht auf gewohnte Reize und fröstelt. Schüttelfrost ist der Weg des Körpers, 
 durch Muskelbewegungen Wärme zu produzieren. Eine schnelle Gabe von Glucose, z.B. Zuckerwürfel, 
 ermöglichen eine schnelle Energiezufuhr. Hunde können zu stark unterkühlt sein, um noch frösteln zu 
 können - dies ist eine gefährliche Situation. Unter diesen Umständen sollte so schnell wie möglich der 
 Tierarzt zu Rate gezogen werden. Die Kondition des Hundes sollte immer beachtet werden und 
 gleichzeitig auch das Wetter berücksichtigt werden. Wenn der Besitzer sich wohl fühlt, heißt das nicht
 auch gleichzeitig, daß es dem Hund gut geht und der ebenso fühlt.