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  Karl Pleininger
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  e-Mail:KarlPleininger
Info
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 KRANKHEITSSYMPTOME 
 Das Erkennen der Symptome einer Krankheit, ist in vielen Fällen entscheidend um eine 
 erfolgreiche Behandlung zu gewährleisten. 
 Übliche Krankheitssymptome sind: 
 Lustlosigkeit, Fieber; Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, Husten, übermäßiger Durst, 
 Ausfluß aus den Augen oder der Schnauze, Atmungsschwierigkeiten, häufiges Urinieren, 
 Lahmheit, Schwellungen.... 
 Notfälle, die erste Hilfe erfordern, sind die Folge von Auto-Unfällen, Tier oder Schlangen-
 bissen, Schnitten, Brandwunden, Elektroschock, Hitze-Schlag, Vergiftungen, oder 
 Insektenstiche. 
 Erste Hilfe-Maßnahmen dienen nur dazu, den Hund am Leben zu erhalten und Schmerzen
 zu lindern für die Zeit, um zu einem Tierarzt zu gelangen. 
 Die ernstesten Lebensbedrohungen werden zuerst behandelt. Wenn der Hund stark blutet, 
 sollte als erstes versucht werden, die Blutung zu stoppen. Überlegtes Vorgehen kann 
 Leben retten: 
   1. Anruf beim Tierarzt 
   2. Versuchen sie,  jegliche Blutung zu stillen. 
   3. Versichern sie sich, daß der Hund frei atmen kann. Seine Nase und Mund müssen frei sein. 
   4. Vermeiden sie, die Position des Hundes zu verändern. 
       Beim notwendigen Transport sollten kleine Hunde in den Armen einer Person getragen 
       oder in einer Kiste oder einem Korb befördert werden. Große Hunde sollten von zwei 
       Leuten getragen werden, die eine Decke als eine Tragbahre benutzen. Verletzte Hunde 
       können im Schock aggresiv reagieren. Ihnen sollte ein Maulkorb angelegt werden. 
   5. Sorgen Sie dafür, daß der Körper des Hundes warm bleibt. 
   6. Decken Sie jede oberflächliche Wunde mit einem sauberen Verband ab. 
   7. Reichen Sie dem Hund kein Essen oder Flüssigkeiten, falls Notfallchirurgie erforderlich 
       wird. 
 
 Blutung: 
  Ernste Blutung wird normalerweise mit Trauma assoziiert. Wenn eine Blutung sehr stark 
  ist, wird sie oft am besten kontrolliert, indem man direkt einen Druckverband über der 
  blutenden Stelle anwendet. Arterien-Blutungen (Verlust von hellrotem Blut, das 
  Herausspritzen von Blut), wird eine Aderpresse angelegt. Elastische Gummi-Bänder oder 
  Verbände sind für Aderpressen geeignet. Sie sollten mehrere Zentimeter über der 
  blutenden Stelle mit nur geringem Druck angebracht werden, um die Blutung anzuhalten. 
  Die Aderpresse sollte langsam alle 15 Minuten gelockert und mit einem Druckverband 
  kontrolliert werden. Wenn es Beweise für innere Blutung gibt, (blasse Schleimhäute, 
  Sturz etc.), sollte der Hund ruhig gestellt werden und mit einer leichten Decke oder einem 
  Handtuch zugedeckt werden. 
 
 Schock: 
  Dieser Zustand ist im Grunde ein Mißerfolg in Blutkreislauf. Es kann von Blutverlust, starken
  Schmerzen, anstrengender ärztlicher Untersuchung und emotionaler Belastung, 
  umfangreichem Gewebe-Schaden, oder langwierigem Übergeben resultieren. 
  Schock ist oft eine Folge von Autounfällen. Im Schock scheint ein Hund bewußtlos oder 
  halb bei Bewußtsein zu sein. Seine Schleimhäute werden blaß und kalt sein, sein Atmen 
  wird schnell und seicht sein, sein Puls wird schwach und schnell sein, und seine Körper-
  temperatur wird unter dem Normalwert sein. Ein geschockter Hund sollte so ruhig wie 
  möglich gehalten werden. Er sollte mit seinem Kopf etwas niedriger als der restliche 
  Körper gelagert, und mit einer leichten Decke zugedeckt werden. 

 Brüche: 
  Ein Bruch ist meist mit starkem Schmerz verbunden. Die Bruch-Stelle schwillt an. 
  Der Hund wird z.B. auf ein gebrochen Bein nicht auftreten. Bei Wirbel-Brüchen wird der 
  Hund vielleicht gelähmt. Der Hund sollte nur vorsichtig bewegt werden und so viel wie 
  möglich ruhiggestellt sein. Muß umgehend zum Tierarzt gebracht werden. 

 Wunden: 
  Offene Wunden schließen ein: 
    1. Jene, die von scharfen Gegenständen, wie Glas oder ein Messer, herrühren. 
        Diese Wunden bluten frei. 
    2. Jene, die von Bissen von anderen Tieren oder durch Gegenstände wie 
        z.B. Stacheldraht resultieren. Diese Wunden sind in der Form unregelmäßig und 
        bluten auch frei. 
    3. Loch-Wunden, die von scharf-spitzen Gegenständen, wie Dornen, Nägel, Kugeln, 
        Angel-Haken verursacht werden. Externe Blutung von diesen Wunden sind nicht 
        beträchtlich. Bei offenen Wunden können kalte Kompressen und ein Druckverband 
        angewandt werden, um das Bluten und das Anschwellen zu kontrollieren. Der Hund 
        sollte auch für seinen Schock behandelt werden, wenn der Blut-Verlust übermäßig 
        ist. Wenn der Gegenstand, der die Wunde verursachte, noch im Tier ist, muß er so 
        schnell wie möglich vom Tierarzt entfernt werden. Das Tier sollte sich kaum 
        bewegen können. 

 Brandwunden: 
  Kalte Kompressen auf die Brandwunde legen. Der Tierarzt kann schmerzlindernde 
  Medikamente verabreichen. 

 Das Vergiften: 
  Unbeabsichtigte Vergiftung von Hunden ist häufig, weil sie zu einer breiten Vielfalt 
  von Chemikalien, in unserem Leben Zugang haben. (Schneckengift, Blaukorn...) 
  Wenn es zu einem plötzlichen Ausbruch von Krankheit kommt, muß der Verdacht auf 
  Vergiftung beachtet werden. Es ist normalerweise schwierig zu beweisen. Mit einigen 
  Ausnahmen produzieren chemische Gifte keine auffällige Zeichen von Krankheit. 
  Vergiftungssymptome sind Sabbern, Zittern, Beweis abdominalen Schmerzes, Übergeben,
  Durchfall, Schüttelkrampfe und Koma. Wenn der Hund sich nicht übergeben hat und 
  schlucken kann, sollten gleiche Teile von Wasserstoffperoxid und Wasser prompt bei 
  einer Dosierung von 1 oder 2 Eßlöffeln pro 5 kg Körpergewicht gegeben werden, um 
  das Übergeben zu veranlassen. Es kann auch Speisesalz benutzt werden; entweder 
  können 2 Teelöffel Salz in einer 1/2 Tasse Wasser aufgelöst und eingeflößt werden, 
  oder 1/2 Teelöffel Salz kann direkt die Zunge plaziert werden. Ein Teelöffel Senf-Pulver, 
  das in 1/2 Tasse warmen Wassers aufgelöst wird, kann auch benutzt werden um das 
  Übergeben zu stimulieren. Das Gift-Kontroll-Zentrum in Ihrem Gebiet ist vielleicht fähig, 
  Informationen über das Gegenmittel bereitzustellen, wenn das Gift identifiziert werden 
  kann. Ansonsten kann Medizinalkohle vom Tierarzt gegeben werden, um weitere 
  Absorption des Giftes vom Darmbereich nach dem Übergeben zu verhindern. 
  Gewöhnliche Quellen von Giften, die von Hunden aufgenommen werden, schließen ein: 
  Rodentizide, andere Pestizide, Farbe oder andere Substanzen, Lösungsmittel, 
  Frostschutzmittel und Haushaltsmedikamete. Müll und einige Pflanzen sind Quellen von 
  giftigen Substanzen.